Anwolkenkratzer

Jeder von uns hat eine Liste mit seinen Träumen und Wünschen, ob im Kopf oder auf dem Papier. Sei es mit einem Heißluftballon zu fliegen, eine zweite Fremdsprache zu lernen oder die Polarlichter von St. Petersburg aus zu sehen. Dies ist meine Liste.

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Kolumne

#185 Sieh dir eine Oper an
geschrieben am 01 Nov 2017



Letztes Wochenende, Samstag, konnte ich diesen Punkt auf meiner Liste abhaken, da Thomas mich für diese 4:45 (!) Stunden eingeladen hat. Nachdem er mir davon erzählte, dass wir uns ein Stück im Staatstheater anschauen werden, bin ich zuerst davon ausgegangen, dass es ein Theaterstück sein muss. Als ich einer Freundin davon erzählte, dass wir uns „Die Walküre“ von Richard Wagner anschauen, meinte sie, dass dies kein Theaterstück, sondern eine Oper sei – und das es 4:45 Stunden andauern würde. Da musste ich dann nochmal nachhaken, ob er sich tatsächlich eine Oper ansehen würde. Ich war der Meinung, dass er in der Vergangenheit eher Bemerkungen gemacht hatte, dass er sich lieber zehnmal Dirty Dancing in einem Rutsch ansehen würde, als eine Oper zu besuchen. Letztlich wusste er, dass es eine Oper ist – zumindest sagt er das.

Und zum Stück selbst: „Die Walküre“ mit Text und Musik von Richard Wagner spielt und bildet zusammen mit „Das Rheingold“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ die Operntetralogie „Der Ring des Nibelungen“ und wurde zuerst aufgeführt 1870 in München. Die Geschichte einmal kurz gefasst: Im ersten Aufzug findet Sieglinde ihren Zwillingsbruder; Hunding findet seinen Feind in seinem eigenen Haus; Siegmund findet das Schwert Nothung. Weiter im zweiten siegt Fricka über Wotan; Brünhilde missachtet Wotans Gebot; Siegmund stirbt. Und im dritten und letzten Aufzug sieht man den Walkürenritt; Sieglinde flieht mit dem Schwert Nothung; Brünhilde schläft im Feuerreif.







Und meine Meinung dazu? Der Opernsaal selbst ist schon einen Einblick wert. Der Zuschauerraum mit Parkett- und Logenplätzen passend gehalten in gold und rot. Lange warten mussten wir auf die Aufführung nicht. In wenigen Minuten konnte man die ersten Stimmen hören. Ganz anders als im Theater wird hier nur gesungen – und in diesem Fall in Altdeutsch mit Untertitel. Ich fand es zugleich sehr schön, aber gewöhnungsbedürftig. Denke aber, dass ich wieder hingehen würde.

Wart ihr bisher schon in einer Oper? Hat es euch gefallen? Und welches Stück habt ihr euch angesehen oder könnt es sogar empfehlen?
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#205 Sieh dir alle Friends-Folgen an
geschrieben am 18 Oct 2017

Mindestens zehn Mal könnte ich diese Aufgabe schon abschließen. Ob auf deutsch oder englisch, die Serie läuft bei mir rauf und runter. Ich liebe sie einfach: Der Humor, die sympatischen Charakter - man kann jederzeit einsteigen und mitlachen. Besonders Chandler und Monika haben es mir angetan, ob als einzelne Personen oder als Paar. Meine liebsten Szenen könnt ihr euch hier anschauen: Zum schreien, wie Joey Chandler immer wieder verkohlt und dieser darauf eingeht Der Blick von Joey, wenn Chandler die Wohnung betritt, besonders ab 2:00 ... Einfach nur: "Yes, in prison!" Das ist absolut mein Humor, der es auch schafft, die Zuschauer zum lachen zu bringen, ohne unter die Gürtellinie zu gehen. Beispielsweise wie bei How I Met Your Mother oder mittlerweile fast jeder Komödie. Aber das ist ein anderes Thema. Interessant finde ich die Parallelen zu How I Met Your Mother: Eine Gruppe von Freunden, die in New York immer am selben Ort Zeit miteinander verbringen, Chandler und Barney mit ihrem kaputtem familiären Hintergrund und deren berufliche Tätigkeit für alle ein Fragezeichen bleibt, Ross und Rachel als auch Ted und Robin, die, vom Anfang der Geschichte bis zu deren jeweiligen Ende, zueinander finden, die kurzzeitigen Beziehungsdreiecke mit Joey und Barney, Ross und Red, die sich charakterlich überhaupt sehr ähneln und sich im beruflichen kaum unterscheiden, die zwanghaften Leiden von Lilly und Monica, das Kaufbedürfnis sowie der Putzzwang, und letztlich die etwas unkonventionelle Verführungsstrategie: Der nackte Mann, und nicht zu vergessen: Die Ananas! Habt ihr euch die Serie bereits komplett angesehen? Und wie hat sie euch gefallen? Könnt ihr auch immer wieder reinschauen?
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#189 Hege für etwas eine Sammelleidenschaft
geschrieben am 17 Oct 2017

Jeder sammelt doch irgendetwas. Und vielleicht gibt es dafür sogar einen Grund, vielleicht aber auch nicht. Man könnte sagen, dass ich Bücher sammle. Zumindest Bücher von bestimmten Autoren. Oder man könnte sagen, dass ich DVDs sammle, die ebenfalls bereits einen gesamten Schrank belegen. Passend dazu sammelt mein Freund Blu-Rays, die sich den Platz teilen müssen. Allerdings finde ich meine Sammlung doch interessanter. Mit Komödien kann ich mehr anfangen, als mit seinen düsteren Filmen.



Dennoch gilt meine eigentliche Sammelleidenschaft: den Schneekugeln. Diese sammle ich in bestimmten Orte und Ländern, die ich besucht habe. Leider bin ich noch nicht so viel herumgekommen oder konnte an manchen Urlaubszielen keine Kugel finden, daher ist meine Sammlung doch noch etwas dürftig, wächst aber mittlerweile. Übrigens konnte ich mir letztes Wochenende zwei Weitere zulegen: eine von Usedom und eine von Świnoujście (Swinemünde).

Meine erste Schneekugel, den Engel, habe ich während meines Auslandspraktikums in Schweden von meinem Papa geschenkt bekommen. Sie ist mit umgerechnet 30 Euro, die mit Abstand teuerste, aber auch meine Liebste. Damals haben wir uns auf der Suche nach "Snökulor", was auf Schwedisch "Schneekugel" heißt, die Füße wund gelaufen. Die Große kommt aus London, dorthin war ich mit meiner Schwester und meinem Papa auf einer Kreuzfahrt unterwegs. In Amsterdam war leider die Zeit zu knapp, aber das wird nachgeholt. Die etwas Kleinere vor dem Engel stammt aus dem Bulgarien-Urlaub mit meiner Freundin. Die rechts dahinter habe ich mit Thomas dieses Jahr auf Mallorca ausgesucht und die ganz vorne rechts hat er mir aus Österreich mitgebracht, als er dort auf Fortbildung war. Und ich denke das zählt, da wir nur wenige Wochen später zusammen dort waren. Die vor der großen Kugel haben wir aus Nürnberg, als wir wieder einmal Thomas' Papa besucht haben. Und die beiden letzten sind die von Usedom und Swinemünde.

Für was hegt ihr eine Sammelleidenschaft? Wenn ja, warum? Oder ist das eher nichts für euch?
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#038 Buche dir ein Wellnesswochenende
geschrieben am 17 Oct 2017




Letztes Jahr zu Weihnachten haben Thomas und ich von meinem Papa und meiner Schwester ein Wellnesswochenende geschenkt bekommen. Eigentlich hätten wir dieses schon im Frühjahr antreten können, mussten es aber auf Grund von anderen Terminen verschieben. Saunagänge und Massagen passen aber auch gut in den Herbst hinein. Vielleicht sogar besonders dann. ...

Letztes Wochenende sind wir dann, nachdem wir Thomas' Papa in Nürnberg besucht haben, weiter zur zweitgrößten Insel Usedom in der südlichen Ostsee. Im Sommer ist es bestimmt noch schöner als jetzt schon in den Herbsttagen. Unsere Zeit haben wir allerdings hauptsächlich drinnen im Schwimmbad, diversen Saunen und mit Massagen verbracht.





Gebucht war eine Junior Suite im Nautic Hotel & Spa in Koserow. Sehr schön eingerichtet, sogar mit Küche. Somit hatten wir die Gelegenheit selbst zu kochen. Den ersten Tag haben wir im Schwimmbad verbracht, haben die Biosauna als auch die Infrarotwärme ausprobiert und letztlich eine Aroma-Rückenmassage bekommen. Am zweiten Tag ging es weiter mit der Finnischen Sauna, dem Dampfbad und dem Tepidarium. Die Hot Stone Rückenmassage war ein gelungener Abschluss.

Besonders gefallen haben mir das Tepidarium, welches ich mir auch gerne vor den Fernseher stellen würde, auch das Dampfbad hat mir sehr gefallen. Die Finnische Sauna dagegen war eher nicht meins, viel zu heiß. Mit kleinen Spaziergängen zwischendurch, einer Überfahrt nach Świnoujście (Swinemünde) in Polen und einem guten Buch während der Ruhezeiten eine gelungene Abwechslung. Und alles in allem ein sehr schöner und vor allem erholsamer Urlaub. Nur zu empfehlen! Und ein abgeschlossener Punkt auf meiner Liste!

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch bisher ein Wellnesswochenende gegönnt oder macht es sogar regelmäßig. Geht ihr gerne in Saunen oder reicht euch eine Massage?
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Jeder fängt mal klein an
geschrieben am 03 Oct 2017

Und hiermit kommt noch ein Blog, einer zwischen den vielen Bekannten und Unbekannten. Einer der vielleicht auch versucht bekannt zu werden, aber vielmehr seine Träume und Wünsche aufschreiben möchte. Ja, das ist meiner. Meiner, den ich "Anwolkenkratzer" genannt habe. Meiner, mit dem ich meiner sogenannten Löffelliste nachkommen, Bücher, die ich lese, digitalisieren und Themen die mich derzeit interessieren festhalten möchte. Ob sich jemand findet, den das Ganze interessiert? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber wenn ja, würde ich mich natürlich sehr darüber freuen. Über Kommentare natürlich auch.



Und wer bin ich eigentlich? Ich bin Kerstin, 29, lebe im Norden Deutschlands. Bin glücklich mit meinem Freund und unseren beiden Mäusen. Ja genau, Wüstenrennmäuse. Kurt und Lars. Ich arbeite als Bürokauffrau in einer PKW- und LKW-Werkstatt. Und meine freie Zeit vergeude ich am liebsten mit lesen, häkeln, backen und "programmieren". So als kleiner Einblick.

Weitere Beiträge dürft ihr in den nächsten Tagen erwarten.
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Biografie

Neunundzwanzig Jahre nennt man mich Kirsten. Ich lebe im wunderschönen Norddeutschland, verdiene meinen Lebensstandart als Bürostuhlakrobatin und versuche mich als angehende Webentwicklerin und Programmiererin.

Wenn ich nicht hier bin, bin ich wohl woanders. Vielleicht Zuhause, meistens unterwegs, öfter bei Freunden, ab und zu in der Buchhandlung und im Moment zu selten beim Sport. Aber egal wo und was - immer mit einem Buch. Und wenn nicht in den Händen, dann in den Ohren.

Glücklich machen mich ein Trip nach Stockholm und die schwedische Sprache, Avocado auf Toast mit Salz und Pfeffer, Rotwein in der Badewanne - mit oder ohne Wasser, quatschen mit Freundinnen und austauschen mit Bücherfreundinnen, Butterkekse bei einer Tasse schwarzem Tee, meine quirligen Wüstenrennmäuseherren, mich im Amigurumi häkeln versuchen, meine Familie und Freunde, ein erledigter Punkt auf einer meiner to-do- und must-have-Listen, ein Friends-Serien-Marathon, die komplette Stephanie Plum-Reihe von Janet Evanovich und jeder einzelne Thriller von Joy Fielding - aber nichs so sehr wie meine bessere Hälfte.

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"Am Ende unseres Lebens bereuen wir nicht die Dinge,
die wir getan haben, sondern die Dinge, die wir nicht gtan haben!"