Anwolkenkratzer

Jeder von uns hat eine Liste mit seinen Träumen und Wünschen, ob im Kopf oder auf dem Papier. Sei es mit einem Heißluftballon zu fliegen, eine zweite Fremdsprache zu lernen oder die Polarlichter von St. Petersburg aus zu sehen. Dies ist meine Liste.

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Kolumne

Achtsamkeit, Happiness und zuckerfrei leben - Vorsätze für das neue Jahr
geschrieben am 16 Jan 2018

Jedes Jahr ist es das Gleiche. Jeder nimmt sich vor sich gesünder zu ernähren, sich mehr zu bewegen oder schlechte Angewohnheiten abzulegen. Sei es mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger Süßigkeiten zu sich zu nehmen. Und letztlich werden diese Vorsätze, wenn nicht im Gleichen, dann im darauffolgenden Monat wieder verworfen.

Normalerweise nehme ich mir solche Vereinbarungen zum Jahreswechsel nicht vor. Da ich allerdings so schöne Weihnachtsgeschenke bekommen habe, habe ich mir gedacht, diese Gelegenheit zu nutzen und diese nicht einfach berührt ins Regal abzustellen.



Mit dem gebundenen Ringbuch 365 Wege zur Achtsamkeit – Wertvolle Tipps für mehr Gelassenheit und Lebensfreude nehme ich mir an 365 Tagen im Jahr eine Aufgabe vor: Yoga-Übungen, Mandalas ausmalen und ein Gericht nachkochen. Immer eine Kleinigkeit, die einfach zu erfüllen und dennoch für mehr Gelassenheit und Lebensfreude sorgt. Besonders freue ich mich schon auf die Häkelarbeiten.

Das Happiness Projekt Oder: Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, den Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben von Gretchen Rubin habe ich bei einer Freundin entdeckt und mich danach umgesehen. Leider war es während unserer freien Tage, die wir letzten Sommer in Nürnberg verbracht haben, dort nicht zu bekommen, dafür lag es dann hübsch verpackt unter dem Weihnachtsbaum. Dieses Taschenbuch ist in zwölf Monate aufgeteilt. Diese behandeln bestimmte Themenbereiche: Vitalität, Ehe, Arbeit, Elternschaft, Freizeit, Freundschaft, Geld, Ewigkeit, Bücher, Achtsamkeit, Einstellung und Glück. Den Januar habe ich bereits begonnen: „Gehen Sie früher schlafen“ - statt der normalerweise sechs, fühle ich mich mit den nun sieben Stunden schlaf deutlich frischer und wacher. „Treiben Sie mehr Sport“ - für mehr Sport und Bewegung habe ich mir vorgenommen jeden Morgen etwa 10 – 20 Minuten Yoga zu machen.



Und an zwei, drei Abenden in der Woche habe ich mir entweder Pilates oder Step & Dance vorgenommen. Bisher macht es mir großen Spaß. Und den Vertrag im Fitnessstudio habe ich auch schon gekündigt.





„Befreien Sie sich von Ballast und machen Sie klar Schiff“. Und weil das so wunderbar funktioniert mache ich das etwa ein-, zweimal im Jahr. Da werden dann die DVDs aussortiert, die eh niemand schaut, die Bücher, die eh niemand liest und Kleider bzw. Hosen, die eh niemand mehr anzieht. Auch in der Küche und dem Abstellraum schmeiße ich allen Unsinn raus. Obwohl eigentlich gar nicht so viel dazu kommt. Dennoch finde ich es sehr befreiend, und außerdem kann man anderen damit auch eine Freude machen. Die Dinge, die wir nicht mehr gebrauchen werden entweder über Tauschticket gegen andere Bücher und DVDs eingetauscht, oder an Oxfam gespendet. Oxfam ist ein internationaler Verbund von verschiedenen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen und arbeitet weltweit dafür, dass sich Menschen in armen Ländern nachhaltige und sichere Existenzgrundlagen schaffen können, Zugang zu Bildung, gesundheitlicher Versorgung, Trinkwasser und Hygiene-Einrichtungen sowie Unterstützung bei Krisen und Katastrophen erhalten.

„Packen Sie eine unangenehme Aufgabe an“. Nun schiebe ich den Fensterputz schon seit fast einem Jahr vor mir her. Ich denke, damit werde ich diesen Punkt abhaken können.

„Seien Sie energiegeladener“. Mein Stichwort für das dritte und somit letzte Buch:

Für immer zuckerfrei – schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift von Anastasia Zampounidis ist ein broschierter Ratgeber mit allen nützlichen Informationen dem Zucker zu entsagen. Nun habe ich mir vorgenommen bezüglich meiner Bucket-List-Aufgabe #025 Halte „sieben Wochen ohne …“ durch eben sieben Wochen auf Zucker zu verzichten. Seit dem 2. Januar enthalte ich mich nun. Einige Stimmungsschwankungen konnten ich und Andere schon merken. Und der Blick zur Keksdose ist noch da, aber der Wille durchzuhalten ist stärker. Nach Ablauf der sieben Wochen werde ich berichten, ob ich es geschafft habe und wie es mir damit erging.

Was habt ihr euch für das neue Jahr vorgenommen? Habt ihr bisher durchgehalten? Und habt ihr euch auch einmal überlegt, sieben Wochen ohne etwas durchzuhalten?
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#168 Versuche dich im Skifahren oder Snowboarden
geschrieben am 01 Jan 2018

Unseren kleinen Skiurlaub über die Silvesterfeiertage haben wir schon im Januar gebucht. Zum Glück, ansonsten wären wir sicher nirgends mehr unter gekommen.

Da wir den Mittwoch, Donnerstag und Freitag zwischen den Feiertagen noch arbeiten mussten, sind wir am Freitag direkt nach Feierabend losgefahren. Solch einen Ausflug haben sich anscheinend mehr überlegt, die Autobahn war ziemlich verstopft und wir kamen kaum voran. Und selbstverständlich hat es genau in diesem Augenblick angefangen zu schneien. Als wir dann gegen 20:30 Uhr endlich angekommen sind, war von der Rezeption niemand zu sehen. Ich habe mich schon im Auto schlafen sehen. Also haben wir die Notfallnummer des Hotels angerufen. Diese konnte uns dann Hilfestellung geben, wie wir an unsere Zimmerschlüssel kommen würden. Und meinte, alles andere wäre selbst erklärend. Dann mal rein in die Ferienwohnung.



Unsere Ferienwohnung war zwar sehr klein, aber absolut ausreichend. Jede Ecke voll ausgenutzt. Zuallererst haben wir unsere Koffer ausgepackt und etwas zu Essen gekocht, denn die Zeit dafür hatten wir bisher nicht. Anschließend haben wir Agricola – Die Bauern und das liebe Vieh ausprobiert. Seither habe ich dieses Brettspiel für mich entdeckt – auch wenn ich jedes Mal verloren habe. Dennoch macht es mir Spaß. Also haben wir am darauffolgenden Tag nach dem Frühstück gleich weiter gespielt. Könnte auch daran gelegen haben, dass ich mich plötzlich doch nicht auf die Skipiste getraut habe. Letzten Endes habe ich mich dann doch aufgerafft und wir sind los um uns unsere Skier auszuleihen. Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit zum fahren, die aber völlig ausgereicht hat.

Auf der Strecke unweit unserer Ferienwohnung haben wir unsere Ausrüstung angezogen. Nach einigen Minuten – es könnten auch Stunden gewesen sein – sind wir losgelaufen beziehungsweise Thomas ist losgelaufen (das letzte Mal vor 13 Jahren eine Woche mit Skischule) und ich (das letzte Mal vor vier Jahren zwei Tage ohne Skischule) bin sozusagen langsam runtergerutscht. Ich wollte erstmal reinkommen und ausprobieren. Also ist Thomas schon voran. Und ich dachte mir, er wartet bestimmt unten. Also habe ich auf dem mittleren abschüssigen Teil meine Skier ausgezogen, bin „runtergerannt“ und habe sind unten wieder angezogen. Ganz stolz stand ich dort unten um Thomas, sobald er wieder hier ankommt, zu zeigen, dass ich es geschafft habe. Also habe ich gewartet und gewartet. Dann fuhr ein Rettungswagen auf Skiern am Ende der Piste entlang, mit Blaulicht. In Panik, dass es Thomas erwischt hätte, bin ich auf meinen Skiern nach unten gefahren um nach ihm zu suchen. Aber nichts zu sehen. Nach kurzem Warten ist Thomas dann doch aufgetaucht. Er dachte ebenfalls, dass der Rettungswagen wegen mir unterwegs war. Erleichtert haben wir uns noch eine Runde getraut bis die Lifte dann geschlossen wurden. Aber besonders viel Spaß hat es mir nicht gemacht, sodass ich den nächsten Tag nicht ganz scharf drauf war nochmal runter zu fahren.





Dennoch sind wir diesmal früh aufgestanden und nach dem Frühstück gleich los. Diesmal ging es besser. Drei, vier Mal habe ich dieselbe Strecke vom Vortag genommen und bin sogar den abschüssigen Teil runter gefahren, ohne den Boden mit meinem Gesicht zu berühren. Da hat es mich dann doch gepackt und ich wollte was anderes ausprobieren. Also sind wir zum nächsten Lift. Zuerst haben wir eine Kleinigkeit gegessen und weißen Glühwein getrunken. Gut gestärkt ging es dann eine deutlich längere Piste hinunter. Das hat sogar richtig Spaß gemacht. Leider haben wir uns nur ein Ticket für 3 Fahren besorgt und haben uns gesagt, dass es dann doch genug sei. Und wir wollten uns noch etwas für den Silvesterabend suchen. Am Vorabend sind wir auf der Suche nach einer Pizzeria durch Winterberg spaziert. Es war kaum Möglich einen Platz zu bekommen. Aber mit ein wenig Geduld haben wir dann doch einen Tisch für zwei bekommen. Dort haben wir uns jeder eine Pizza mit einem Bierkrug gegönnt. Anschließend gab es dann noch Eisbecher. Heute haben wir uns dann gedacht, kochen wir selbst und gehen anschließend raus. Doch das Wetter war nicht gerade einladend. Schließlich haben wir noch ein, zwei Runden Agricola gespielt, ein wenig fern gesehen: Knallerfrauen, Knallerkerle und Rabenmütter und haben uns das Feuerwerk von innen angesehen. Mit einer wirklich schönen Aussicht. So ziemlich jedes Hotelfeuerwerk konnten wir sehen. Es war sehr, sehr schön.





Nächstes Jahr würden wir diesen Kurzurlaub gern wiederholen, je nachdem, ob die Feiertage das zulassen. Jetzt auf jeden Fall bin ich froh wieder Zuhause zu sein und nicht Neujahr mit einem Kater zu beginnen.

Seid ihr schonmal Ski gefahren? Wenn nicht, würdet ihr es gern ausprobieren? Und wie sahen eure Silvestertage aus?
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Die kleinen Dinge zu Weihnachten
geschrieben am 26 Dec 2017

Schon wenn im September die ersten Lebkuchen oder Marzipan-Kartoffeln in den Regalen angeboten werden, stelle ich mich auf die kommenden gemütlichen Adventstage ein und grüble über passende Geschenke für Familie und Freunde. Dann verbringe ich die Abende mit einer Tasse Tee mit Spekulatius, dabei einem Weihnachtsroman oder nur einem Roman und dem Duft von Zimt und Orangen. Und schon wieder schwelge ich in Gedanken an die letzten Wochen.



Am ersten Advent wird die Wohnung geschmückt. Lichter und Kerzen überall. Einem selbstgemachten Adventskranz und lauter Weihnachtsmänner und Rentiere in roten Jacken. Ein Adventskalender gefüllt mit der Nuss-Edition von Ferrero: Rocher, Küsschen und weißen Küsschen für Thomas und verschiedene Bio-Tee-Sorten für mich. Am Samstag vor dem zweiten Advent werden Ideen und Weihnachtsgeld in Geschenke umgesetzt. Übrigens schauen wir uns auch nach einer neuen Weihnachtskugel Ausschau, eine für jedes gemeinsame Weihnachtsfest. Dieses Jahr einen Sturmtrupplerkopf aus Star Wars. Und die Geschenke? Für jeden das hoffentlich passende. Tickets für ein Basketballspiel für Papa, ein Wochenende in London diesmal für Mama, Erlebnisgutscheine fürs Zorbing und Flying Fox in Österreich für die Schwester. Und die KitchenAid-Küchenmaschine für Thomas und mich. Und nicht zu vergessen: Schwiegereltern, Freunde und Arbeitskollegen. Nachdem wir den schönsten Weihnachtsbaum ausgesucht, aufgestellt und geschmückt haben, verbringen wir den dritten Advent in der Küche. Backen Johannisbeeren-Kulleraugen, Kokos-Aprikosen-Kipferl und Zimt-Nuss-Makronen. Und naschen die Reste vom Löffel. Den Weihnachtsmarkt besuchen wir am letzten Adventstag und probieren uns durch die vielen Glühwein- und Essensstände. Geräucherter Lachs im Remouladen-Brötchen und gebackener Camembert mit Preiselbeeren. Die Lebkuchen und Spekulatius beim Glühwein zählen wir mal nicht dazu.



Den Heiligen Abend haben wir in diesem Jahr allein gefeiert, ohne Familie. Bei Fondue mit Hähnchen- und Rindfleisch, einer kleinen Salatbeilage, Brot und unserem Kaktus mit Spießen aus Weintrauben, Salami und Käse haben wir es uns so richtig gut gehen lassen. Natürlich auch mit einem schönen halbtrockenen Rotwein. Abgerundet durch einen typischen Weihnachtsklassiker: Weihnachten in Manhattan, wie auch an den Adventssonntagen. Unser Geschenk haben wir schon gegen Mittag ausgepackt. Schließlich mussten noch Brot und Brötchen für Morgen zum Frühstück gebacken werden. Somit konnten wir gleich testen, was die so alles kann. Und wir sind auf keinen Fall enttäuscht worden. Der Teig wird so schön durchgeknetet, dass ich jetzt schon nicht verstehen kann, wie wir bisher ohne auskommen konnten. Den darauffolgenden Morgen haben wir unsere Mütter und meine Schwester erwartet. Gut vorbereitet mit dem Brot und den Brötchen gab es außerdem für jeden Geschmack Lachs mit Dillsenfsauce, Roastbeef mit Gewürzgurken und verschiedene Platten mit Käse und Aufschnitt. Anschließend wurden bei einem Glas Baileys auf Eis die Geschenke verteilt. Im Anschluss ging es weiter mit Thomas und meiner Schwester zu Papa. Natürlich wird auch hier wieder gut und deftig aufgetischt mit Rouladen und allem was satt und fettig ist. Thomas' Papa wird uns Anfang Januar im nächsten Jahr besuchen. Nürnberg ist doch etwas zu weit. Dafür sind die Weihnachtstage doch zu kurz. Den letzten haben wir uns dann mit unseren Geschenken beschäftigt :)



Und so vergeht die Weihnachtszeit wieder. Und wir freuen uns das ganze nächste Jahr auf Weihnachten.

Wie verbringt ihr die Vor- und Weihnachtszeit? Ist es eher hektisch oder doch besinnlich. Worüber freut ihr euch am meisten - abgesehen von den Geschenken?
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#200 Lausche einer Lesung eines neuen Bestsellers
geschrieben am 12 Dec 2017

& #199 Ein Buch vom Autoren signieren lassen

Am Dienstag sind Thomas und ich nach Sulingen zum Stadttheater Sulingen gefahren. Seit Wochen freuen wir uns auf die Krimi-Lesung mit dem besten deutschen Autoren des Psychothrillers Sebastian Fitzek. Und gleich zwei Aufgaben konnte ich an einem Abend erledigen.







Beim Betreten des Stadttheaters haben wir schon Schwierigkeiten aus der Tür zu kommen. Es gibt kaum noch Platz. Die Lesung ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Letztlich schaffen wir doch einige wenige Schritte. Es wird Orangensaft und Sekt gereicht. Ich nehme mir einen Orangensaft. Zu unserer linken steht ein Verkaufsstand. Neben dem neuesten Werk „Flugangst 7A“, der heute vorgestellt wird, stehen weitere Bände von Sebastian Fitzek zum Verkauf, sowie das Brettspiel, welches erst vor kurzem auf den Markt gekommen ist. Leider bin ich absolut kein Bargeldmensch und die nächste Bank, der meine Bankkarte angehört zu weit entfernt, sodass ich mich für einen späteren Kauf entscheide.

20:00 Uhr. Es geht los. Die Lesung beginnt. Alle setzen sich auf ihre Plätze. Dann wird es ruhiger und der Veranstalter, der Kreissparkasse Diepholz, der diesen Abend in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Sulingen und dem Radio Bremen organisiert haben, richtet ein paar Worte an seine Gäste bis schließlich Sebastian Fitzek unter großem Applaus auf die Bühne kommt. Abwechselnd beantwortet er Fragen von der Moderatorin und liest einige Passagen aus seinem neuen Buch.

Nach eineinhalb informativen und amüsanten Stunden durfte man den Autoren auch um ein Autogram oder ein gemeinsames Bild bitten, wenn man sich denn die Zeit dafür nehmen möchte. Natürlich haben wir das und Thomas hat auch sein Autogram und sogar ein Foto mit Sebastian Fitzek gemacht. Dieses prankt nun auf seinem Smartphone als Sperrbildschirm und wird stolz herumgezeigt. Alles in allem ein sehr gelungener Abend und dafür würde ich sogar weiter fahren als Sulingen.

Welchen Autoren habt ihr schon getroffen? Habt ihr alle Bücher unterm Arm signieren lassen? Und seid ihr auch so große Fans von Sebastian Fitzeks Thrillern?
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#003 Schaffe dir etwas Teures an ohne schlechtes Gewissen
geschrieben am 03 Dec 2017

Neun Jahre hat mich mein kleiner Lupo nun schon überall hingefahren Egal, wohin ich auch wollte. Obwohl, vielleicht ist das etwas übertrieben – denn aus Niedersachsen hinaus hätte ich mich nun doch nicht getraut. Jeden Tag hat er allerdings 60 Kilometer zur Arbeit hin und wieder zurück legen müssen und dabei kamen letztlich über 250.000 Kilometer zusammen. Die Hälfte von mir.

Im Sommer hat er es dann doch nicht nach Hause geschafft. Bei einem stürmischen Sommerunwetter, während die Straßen etwas überschwemmt und man vor lauter Regen kaum noch etwas sehen konnte, wurde es ihm dann doch zuviel. Also blieb er mitten auf der Straße stehen und wollte auch nach wiederholtem Neustart nicht von der Stelle. Also habe ich beim Abschleppdienst angerufen, die mein Auto wieder zur Arbeit brachten und Thomas mich nach Hause.

Am nächsten Tag habe ich mir schon Gedanken um ein neues Auto gemacht. Als ich auf der Arbeit meinen allerdings gestartet habe, war es, als wäre nichts gewesen. Dennoch habe ich mich entschieden mich zu trennen und mich am Wochenende um ein neues zu kümmern.

Zuerst haben wir uns einen Toyota Aygo angesehen, der zum einen von außen zwar schick aussah, aber von innen, als ob er bei einem Unfall nicht besonders viel Knautschzone hat. Und zudem fuhr er sich sehr unruhig. Allerdings waren die Konditionen, die uns der Verkäufer angeboten hat, sehr gut. Der Service im Gegensatz zu den anderen Autos, die noch auf dem Plan standen, ebenfalls. Danach haben wir den aktuellen Nachfolger meines Autos getestet, den VW Up!. Trotz Anmeldung gab es keine roten Kennzeichen, der Betriebshof des Händlers konnte schon einen guten Eindruck vermitteln. Deutlich besser als der Aygo, aber etwas Abwechslung zum Lupo durfte es dann doch sein. Letztendlich stand der Opel Adam auf unserem Plan. Dadurch, dass es ein Opel war, hat Thomas‘ das Auto auf den letzten Platz setzen lassen. Aber nur bis er das Auto selbst auch fahren durfte. Dann musste erstmal angehalten und begutachtet werden: Sitzheizung, Lenkradheizung, Bluetooth (perfekt für Hörbücher) und Einparkhilfe (nicht, dass ich nicht parken könnte!). Als wir zum Händler wieder rein sind, musste ich Thomas erstmal in die Seite boxen, damit er nicht mit seinem grinsen uns die Chance zum Handeln verbaut. Was glaubt ihr also was es geworden ist? Klar, der Adam! Und bis heute bin ich sehr zufrieden und bereue bestimmt nicht, dass er deutlich teurer als die anderen beiden war.





Was war das Teuerste, was du dir zugelegt hast? Hast du deswegen ein schlechtes Gewissen? War es auch notwendig?
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Wellness zu Hause selbst gemacht
geschrieben am 21 Nov 2017

Nach einem anstengendem und ungemütlichen Arbeitstag brauche ich etwas Erholung und Entspannung. Denn durch den Dauerstress, leiden nicht nur meine Psyche als auch Körper. Folgen vom Stress sind neben Müdigkeit und Lustlosigkeit auch unreine Haut, brüchige Fingernägel und ungesundes Haar. Und um dem entgegen zu wirken und abzuschalten helfen mir oft ein Spaziergang an der frischen Luft, ein Entspannungsbad mit Schaum und Seifenblasen – und manchmal sogar ein Kleidungswechsel in die Jogginghose.



1. Störfaktoren abschalten
Um dem Alltag zu entkommen schalte ich alle Störfaktoren aus: Smartphone, Fernseher und Computer. Dazu zähle ich übrigens auch meinen Freund, den ich während dieser Zeit auf der Arbeit oder bei Freunden weiss.



2. Frische Luft tanken
Nach stundenlangen Sitzungen am Schreibtisch und Auto wird es Zeit für ein wenig Bewegung an der frischen Luft. Auch wenn es mich bei den kühlen Temperaturen Überwindung kostet, bringt es mir einen klaren Kopf. Schon 3.000 Schritte täglich helfen Konzentrationsprobleme und Stresshormone abzubauen.



3. Schaumschloss vorbereiten
Während ich das Badewasser auf eine Wassertemperatur zwischen 37 und 39 Grad regel, bringe ich Kerzen zum Einsatz und lege Entspannungsmusik auf. Auch Aromen mit Wohlfühlduft wie Lavendel oder Orchidee dürfen nicht fehlen. Und letztlich die Entscheidung zwischen Schaumbad, Badesalz oder Badeöl. Wobei ich das Schaumbad auf Grund der hohen Schaumbildung bevorzuge.



4. Seifenbladenwelt erleben
Nachdem ich meinen Bademantel außer Reichweite gebracht habe und eine Gesichtmaske aufgelegt habe, genieße ich etwa 20 bis 25 Minuten meinen Moment der Ruhe. Nicht länger, damit die Haut nicht unnötig strapaziert wird. Anschließend creme ich mich reichhaltig ein und lassen den Abend im Bademantel oder meiner Jogginghose ausklingen.



5. Verspannungen entgegenwirken
Nun widme ich mich meinen Füßen, die ich täglich beanspruche und eine Massage durchaus verdient haben. Zuerst lasse ich mir ein Fußbad mit etwas Lavendelöl ein. Und anschließend verwöhne ich diese noch mit einem Peeling und einer Creme, die ich langsam von der Ferse bis zu den Zehen einmassiere. Auch Arme und Beine und zu guter Letzt die Gesichtszüge lockere ich mit einer Feuchtigkeitscreme auf. Das tut gut!



6. Genussmoment für die Seele
Ausreichend Flüssigkeit muss ich nun zu mir nehmen. Etwa 1 bis 2 Liter in Form von Wasser, Tees und Smoothies. Und auch die Seele darf hierbei nicht zu kurz kommen, ein bisschen Naschen ist erlaubt. Nur keine Schokolade versteht sich, sondern leichte Ernährung wie Nüsse und getrocknetes Obst.
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Biografie

Neunundzwanzig Jahre nennt man mich Kirsten. Ich lebe im wunderschönen Norddeutschland, verdiene meinen Lebensstandart als Bürostuhlakrobatin und versuche mich als angehende Webentwicklerin und Programmiererin.

Wenn ich nicht hier bin, bin ich wohl woanders. Vielleicht Zuhause, meistens unterwegs, öfter bei Freunden, ab und zu in der Buchhandlung und im Moment zu selten beim Sport. Aber egal wo und was - immer mit einem Buch. Und wenn nicht in den Händen, dann in den Ohren.

Glücklich machen mich ein Trip nach Stockholm und die schwedische Sprache, Avocado auf Toast mit Salz und Pfeffer, Rotwein in der Badewanne - mit oder ohne Wasser, quatschen mit Freundinnen und austauschen mit Bücherfreundinnen, Butterkekse bei einer Tasse schwarzem Tee, meine quirligen Wüstenrennmäuseherren, mich im Amigurumi häkeln versuchen, meine Familie und Freunde, ein erledigter Punkt auf einer meiner to-do- und must-have-Listen, ein Friends-Serien-Marathon, die komplette Stephanie Plum-Reihe von Janet Evanovich und jeder einzelne Thriller von Joy Fielding - aber nichs so sehr wie meine bessere Hälfte.

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"Am Ende unseres Lebens bereuen wir nicht die Dinge,
die wir getan haben, sondern die Dinge, die wir nicht gtan haben!"